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HANDGELENK FÜR DEN ROBOTER

HANDGELENK FÜR DEN ROBOTER

Roboterhandgelenk für kartesische Robotersysteme

Die IAI Industrieroboter GmbH stellt auf der Automatica 2018 in München eine Neuerung im Bereich Handling vor: ein neues Roboterhandgelenk für Kartesische Robotersysteme. Damit präsentiert der Spezialist für die druckluftlose elektrische Automatisierung nach eigener Aussage ein Produkt, das im gesamten Automatisierungsmarkt einmalig ist.

Mit diesem Produkt kann IAI nun bei Kartesischen Systemen erstmals die gleiche Flexibilität und alle Freiheitsgrade bieten, wie sie bis dato nur mit Knickarmrobotern möglich waren. Ein wesentlicher Vorteil der Kartesischen Roboter ist bei vielen Anwendungen jedoch der sehr viel kleinere Arbeitsraum im Vergleich zu den Knickarmrobotern. „Aus diesem Grund bietet diese Neuerung aus dem Hause IAI in unzähligen Anwendungen eine echte Alternative für neuartige Lösungen im Bereich Handling“, hebt der IAI Vertriebsleiter Stefan Ziemba hervor.

Ausgestattet ist diese neuartige Handgelenkeinheit mit zwei Gelenken: Das Kippgelenk für die Neigung deckt einen Arbeitskreis von ±100° ab, während das Drehgelenk für die Rotation um ±360° drehbar ist. Die beiden eingesetzten Schrittmotoren beschleunigen diese Achsen dabei mit Geschwindigkeiten zwischen 750 °/s und 1.200 °/s.

Die neue Produktserie startet zunächst 2018 mit zwei Varianten, die jeweils 1 kg und 2 kg Nutzlast bewegen können und somit auf die Kleinteilefertigung zielen.

Programmiert und angesteuert wird die neue Handgelenkseinheit von der IAI-MSEL-Steuerung. Diese Robotersteuerung kann bis zu 255 Programme und 30.000 Positionen speichern. Die Ansteuerung kann sowohl über diskrete Ein- und Ausgänge als auch über eine der gängigen Feldbussysteme erfolgen.

 „In Kombination mit unseren elektrischen Rotationsachsen und Greifern können unsere Kunden mit dieser Handgelenkseinheit vollkommen neuartige kartesische Robotersysteme realisieren und so einen weiteren großen Schritt in Richtung zu einer druckluftlosen nachhaltigen Automatisierung gehen“, so Stefan Ziemba. Eingesetzt werden diese Kartesischen Robotersysteme vor allem bei Montage-, Positionier- und Handlings-Aufgaben, bei Pick-&-Place- und Palettier-Aufgaben sowie in der Qualitätssicherung in der gesamten Industrie.

Bild: IAI Industrieroboter

Veröffentlicht von

Dr. Michael Döppert

Mich begeistern naturwissenschaftliche und technische Themen, sie zu verstehen und verständlich zu vermitteln

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