Die renommierte Purdue University (USA) sowie Rittal und Eplan haben eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Die auf fünf Jahre angelegte Zusammenarbeit konzentriert sich auf das Purdue Polytechnic Institute und wurde auf der Rockwell Automation Fair in Chicago im November offiziell besiegelt.
Purdue tritt im Rahmen der Kooperation dem Rittal + Eplan Partner Network als Forschungspartner bei, um eine zukunftsweisende Ausbildung im Bereich Smart Manufacturing zu gestalten. Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure der amerikanischen Top-Universität sollen sofort nach dem Berufseinstieg die nächste Generation der industriellen Transformation voranbringen können. Die Universität wird auf ihrem Campus ein „Eplan Engineering Lab“ und ein „Rittal Automation Systems Lab“ eröffnen. Studierende können hier an datengetriebenen Prozessen im Anlagenbau Studien durchführen und praxisnahe Erfahrungen sammeln, wie zum Beispiel bei der Drahtkonfektionierung und Verdrahtung. Die Zusammenarbeit bietet Studierenden und Lehrkräften Zugang zu einem integrierten Ökosystem aus Hardware und Software, das zu den führenden der Automatisierungs- und Fertigungsbranche gehört.
Die Partnerschaft umfasst auch Pläne für Stipendien, Praktika und gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsinitiativen. Sie kann auf das gesamte Purdue Polytechnic High School-Netzwerk ausgeweitet werden. Die Zusammenarbeit umfasst eine beträchtliche Anzahl von Eplan-Software-Lizenzen für Studierende sowie weitere Investitionen der beiden deutschen Unternehmen. Für Rittal und Eplan ist die Partnerschaft eine bedeutende Investition in die Zukunft der amerikanischen Industrie-Ausbildung und eine Chance für nutzbringende Kollaboration mit erstklassiger Forschung. Als Teil der Friedhelm Loh Group haben die Unternehmen eine lange Tradition in der Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Bildung in Europa und freuen sich, dieses Modell nun auch auf die Vereinigten Staaten auszuweiten.
Digital getriebene Automatisierung voranbringen
Domänenwissen bildet die Grundlage für reale Wertschöpfung mit industrieller KI
„Wir sind stolz darauf, in Talente zu investieren, die die Welt voranbringen werden“, sagt Sebastian Seitz, CEO von Eplan. „Die US-Wirtschaft hat große Wachstumschancen.“ Ein tiefgreifendes Verständnis der digital getriebenen Automatisierung mit hochwertigen Daten sei der Schlüssel, um dieses Wachstum zu erschließen, besonders in Zeiten des Fachkräftemangels. Das Domänenwissen bilde die Grundlage für reale Wertschöpfung mit industrieller KI. Die Partnerschaft lege das Fundament dafür, so Seitz.
Bild oben: Unterzeichnung der Partnerschaft in Chicago: (vordere Reihe) Dr. Daniel Castro (Mitte), Dekan Purdue Polytechnic, Sebastian Seitz (links), CEO von Eplan und Jochen Trautman (rechts), CEO Rittal Automation Systems
Quelle: Eplan






