Die Verarbeitung von Kunststoffen ist energieintensiv. Kunststoffe lassen sich durch Wärme formen, verbinden oder entgraten und dabei zahlt es sich aus, wenn die Wärme nur dort wirkt, wo sie benötigt wird. Moderne Infrarot-Strahler bieten hier enorme Vorteile. Sie sparen Energie, weil sie nur dann angeschaltet werden, wenn Wärme benötigt wird. Sie durchwärmen Materialien schneller und reduzieren so die Taktzeiten. Anders als konventionelle Quarzgutstrahler erfordern sie keine Standby-Ansteuerung mit einer permanenten Vorheizung. Und im Gegensatz zu keramischen Heizelementen sind elektrische Infrarot-Strahler weniger energieintensiv und benötigen erheblich weniger Wartung. Durch ihre schnelle Reaktionszeit sind erheblich kürzere Hochlaufzeiten möglich, wodurch Zykluszeiten für den Betrieb deutlich kürzer werden. Darüber hinaus können auch die Gesamtkosten einer Anlage gesenkt werden, da elektrische Infrarot-Systeme deutlich wartungsärmer sind als beispielsweise keramische Heizelemente. Ein Umstieg von herkömmlichen Systemen auf Infrarot-Wärmetechnologie kann also bis zu 70 Prozent Energie einsparen.
Text- und Bildquelle: Excelitas Noblelight GmbH






