1. Home
  2. /
  3. GPU-Beschleunigung in Multiphysik-Software
Granulare Prozesse simulieren

GPU-Beschleunigung in Multiphysik-Software

25.03.2026
von Redaktion DER KONSTRUKTEUR

#

Mithilfe des neuen Granular-Flow-Module können die Mischleistung und die Homogenität in industriellen Mischanlagen analysiert und quantifiziert werden

Comsol hat im November 2025 die Version 6.4 seiner Multiphysik-Simulationssoftware Comsol Multiphysics veröffentlicht. Die neue Version bietet GPU-Beschleunigung durch den Nvidia Cuda Direct Sparse Solver (cuDSS), der für hybride CPU-GPU-Berechnungen optimiert ist und alle aktuellen Nvidia-GPUs unterstützt.

Je nach Hardware und Modelleigenschaften erreicht cuDSS im Vergleich zu CPU-basierten direkten Lösern deutliche Geschwindigkeitssteigerungen – in Benchmarks bei einigen Multiphysik-Simulationen um das Fünffache oder mehr. Die GPU-Beschleunigung funktioniert sowohl für Einzelphysik- als auch für Multiphysik-Simulationen. Transiente Druckakustiksimulationen können nun auf mehreren GPUs auf demselben Rechner oder auf einem GPU-Cluster ausgeführt werden. Version 6.4 enthält zudem das neue Granular Flow Module zur Simulation granularer Prozesse wie Trichterentleerung oder Pulververteilung sowie ein Framework für zeitexplizite Dynamikanalysen. Letzteres ermöglicht die Simulation schneller, transienter und hochgradig nichtlinearer Ereignisse wie Stöße oder die Ausbreitung elastischer Wellen. Die Software unterstützt jetzt auch Sprachmodelle (LLM) wie GPT-5, DeepSeek, Google Gemini und andere OpenAI-API-kompatible Modelle für interaktive, modellbezogene Hilfestellung.

Bild: Mithilfe des neuen Granular-Flow-Module können die Mischleistung und die Homogenität in industriellen Mischanlagen analysiert und quantifiziert werden

dunkelblauer Btutton mit dem Text zum Unternehmen

Quelle: Comsol Multiphysik

Jetzt Newsletter abonnieren

Technologische Innovationen und Branchentrends aus allen Teilbereichen der Fluidtechnik –
Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Hier registrieren

Weitere Artikel

Strukturmechanische Simulation im Digital Engineering
Strukturmechanische Simulation im Digital Engineering

CADFEM zeigt in einem neuen Whitepaper, warum präzise strukturmechanische Simulationen im Digital Engineering unverzichtbar sind. Belastbare FEM-Ergebnisse sorgen für weniger „Trial and Error“ und Überraschungen – innerhalb der gesamten Entwicklungskette.

KI, aber sicher
KI, aber sicher

Lernende Systeme stellen klassische Safety- und Security-Konzepte infrage. Wie lassen sich KI-Funktionen beherrschbar integrieren? In Klartext geben Experten Antworten und Einschätzungen. Helmut-Schmidt-Universität, Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA), Microsoft und Siemens haben Experten-Statements zum Special „Sichere Automation“ beigetragen.

You have Successfully Subscribed!