Wo kein Zehntel zu verschenken ist

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Die Konstrukteure und Entwickler feinwerktechnischer und mechatronischer Baugruppen agieren vorrangig in kleinen Maßstäben. Infolgedessen bestimmt das ständige Streben nach optimaler Raumnutzung, Kollisionsvermeidung und Miniaturisierung auch die Auswahl ihrer C-Teile. Als echte Problemlöser erweisen sich dabei immer wieder die Smalley-Wellenfedern im Zuliefersortiment von TFC. Der Grund: Bei gleichem Federweg und gleicher Belastbarkeit beanspruchen sie erheblich weniger axialen und radialen Bauraum als konventionelle Runddrahtfedern.

 

Da die Wellenfedern im Sortiment von TFC bei gleichem Federweg und gleicher Belastbarkeit erheblich weniger axialen und radialen Bauraum als konventionelle Runddrahtfedern beanspruchen, sind sie erste Wahl für viele feinmechanische und mechatronische Anwendungen. (Bild: TFC/Smalley)

 

Ob Messgeräte, Uhren, Getriebe, Roboter oder Dosiersysteme – in vielen industriellen Anwendungsgebieten verlaufen die Grenzen zwischen Feinmechanik, Elektromechanik und Mechatronik heute fließend. Die Entwicklungsingenieure und Konstrukteure dieser Branchen verbindet dabei häufig eine gemeinsame Fragestellung: Wie lässt sich unter der Vorgabe der Baugruppen-Miniaturisierung der ohnehin meist knappe Bauraum optimal nutzen ¬– oder sogar weiter reduzieren – und wie können konstruktiv bedingte Kollisionskonflikte vermieden werden? Der Weg zur richtigen Antwort führt meist nicht allein über die reine Konstruktionsarbeit, sondern auch über die Auswahl der optimalen Bauteile. Geht es hierbei um die Realisierung von Federwegen, Vorspannungen oder Rückstellungen, so landen die Smalley-Wellenfedern von Zulieferer TFC oft ganz oben auf der Wunschliste der Ingenieure. Da diese Wellenfedern aus gewalztem Flachdraht nämlich bis zu 50 Prozent weniger axialen Bauraum sowie einen etwas geringeren radialen Bauraum als konventionelle Runddrahtfedern benötigen – bei gleichem Federweg und gleicher Belastbarkeit – überzeugen sie gerade bei der Umsetzung von kinematischen Funktionen in feinwerktechnischen, elektromechanischen und mechatronischen Baugruppen als ideale C-Teile-Lösung.

 

TFC kann seinen Kunden hochwertige Smalley-Wellenfedern mit Durchmessern von nur 4,0 mm anbieten. (Bild: TFC/Smalley)

 

Winzige Durchmesser möglich

In großen und kleinen Serien gefertigt werden diese Wellenfedern in einem Spezialverfahren namens No-Tooling-Cost®, das auch unter der Bezeichnung Circulair-Grain® bekannt ist und bereits vor etlichen Jahren vom US-amerikanischen Hersteller Smalley entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um eine innovative Variante der Kantenwindungstechnik, mit der es inzwischen sogar möglich ist, hochwertige Wellenfedern mit Durchmessern von nur noch 4,0 mm zu fertigen. In diesem Verfahren entstehen sowohl ein- als auch mehrlagige Wellenfedern, die das Zuliefererunternehmen TFC seinen Kunden in zahlreichen Werkstoffen zur Verfügung stellt. Die Materialauswahl reicht hier von Federstahl und nichtrostenden Edelstählen über zahlreiche Superlegierungen bis hin zu Kupferlegierungen, Phosphorbronze und Titan.

 

TFC bietet die Smalley-Wellenfedern in Federstahl, nichtrostenden Edelstählen, Superlegierungen, Kupferlegierungen sowie Phosphorbronze und Titan an. (Bild: TFC/Smalley)

 

Aktuell umfasst das Standardsortiment von TFC Wellenfedern mit Durchmessern von 5,0 mm bis 400 mm. Große Verbreitung in den verschiedenen Disziplinen der Feinwerktechnik, der Elektromechanik und der Mechatronik finden dabei vor allem die Crest-to-Crest®-Wellenfedern mit ihren durchgängig gewickelten Mehrfachwindungen. Sie liegen in zwei Varianten mit auslaufenden Enden oder 360°-geschlossen parallel verlegten Enden vor. Mit ihnen sind die erreichbaren Bauraum-Reduzierungen am größten. Außerdem gibt es Wellenfedern in einlagiger Ausführung mit Spalt oder überlappenden Enden sowie die Wellenfedern des Typs NESTED, deren mehrfache Windungen durchgehend plan aufeinander aufliegen. Die Federrate einer NESTED-Wellenfeder steigt proportional zur Anzahl der Windungen, so dass sich damit sehr hohe Vorspannkräfte realisieren lassen. Vervollständigt wird das Wellenfeder-Sortiment von TFC durch zwei Sondervarianten: Die Ausführung WAVO® aus Runddraht mit Spalt und die stabförmige Linear-Wellenfeder, deren Federband je nach Einbaulage definierte Kräfte in axialer oder radialer Richtung aufnehmen kann.

 

Neben Wellenfedern offeriert TFC auch die Spirolox-Sicherungsringe, die weder Nasen und Ösen noch Bohrungen oder Spalte aufweisen. (Bild: TFC/Smalley)

 

Auch Kleinserien günstig realisierbar

Dank des No-Tooling-Cost®-Verfahrens von Smalley, mit dem sich alle Flachdraht-Wellenfedern sehr wirtschaftlich herstellen lassen, kann TFC selbst geringe Stückzahlen sehr günstig anbieten. Da feinwerktechnische, elektromechanische und mechatronische Baugruppen nicht selten nur in Kleinserien benötigt werden, kann dies im Einzelfall von hoher Relevanz sein. Basierend auf der Fertigungsflexibilität von Smalley® besteht zudem die Möglichkeit, kundenspezifische Sonderlösungen und Prototypen ohne zusätzliche Spezialwerkzeuge oder aufwändige Modifizierungen schnell und unkompliziert umzusetzen.

 

Nicht mehr Platz als nötig

Die zweite große Flachdraht-Produktgruppe von TFC sind die Spirolox-Sicherungsringe, die ebenfalls einen platzsparenden Vorteil aufweisen: Im Gegensatz zu konventionellen Sicherungsringen (DIN 471/472) haben sie – sofern nicht anders gewünscht – weder Nasen und Ösen noch Bohrungen oder Spalte. Sie bilden einen 360° bündigen Kreis und beanspruchen darüber hinaus keinen weiteren Bauraum. Daher erweisen sie sich vielfach als Ideallösung für die Raumoptimierung funktioneller Baugruppen wie sie typisch sind für Feinmechanik, Elektromechanik und Mechatronik. Spirolox-Sicherungsringe bietet TFC zur Innen- und Außenmontage an und sowohl als Schnappringe als auch mit Mehrfach-Windungen. Alle Varianten lassen sich mit handelsüblichen Schlitzschraubendrehern demontieren. Ab Lager beziehbar sind fast 6.000 Ausführungen aus nichtrostenden Edelstählen. Die Bandbreite der Durchmesser reicht standardmäßig von 6,0 bis 400 mm (1/4“ bis 16“).

 

TFC Deutschland - Spezialist für mechanische Verbindungstechnik

Die TFC Ltd. zählt international zu den führenden Zulieferern mechanischer Befestigungslösungen und gilt als Spezialist für Federelemente. Das Unternehmen wurde 1961 gegründet und beschäftigt heute weltweit über 130 Mitarbeiter an Standorten in Großbritannien, Irland, den USA und Australien sowie in Brasilien, Costa Rica, der Tschechischen Republik, Serbien, Italien, Frankreich und Deutschland. Die deutschen Niederlassungen in Bochum und Gottmadingen (vormals Singen) sind Ansprechpartner für alle deutschsprachigen Kunden in Europa. TFC ist insbesondere Exklusivanbieter gewalzter Smalley® Flachdraht-Sicherungsringe und Smalley® Wellenfedern. Basierend auf diesem Produkt-Portfolio verfügt das Unternehmen über umfassende Kompetenzen und branchenübergreifendes Knowhow zur Lösung anspruchsvoller Aufgabenstellungen auf den Gebieten Bauraum-Optimierung, Vorspannungstechnik und C-Teile-Management. Darüber hinaus gehören auch klassische Stanzteile nach DIN, gestanzte Sicherungsringe in Zoll-Abmessungen sowie Drahtringe, Pass-Scheiben, Rencol-Toleranzringe und Kunststoffteile zum Lieferprogramm von TFC. TFC bedient derzeit weltweit rund 3000 Kunden in fast allen Industriezweigen und ist zertifiziert nach ISO 9001:2015 sowie BS EN 9100:2016. Das Unternehmen ist seit Jahren auf Expansionskurs und baut sowohl sein internationales Vertriebsnetz als auch seinen global ausgerichteten Kundenservice konsequent aus. Mehr über TFC zeigt dieses Firmenvideo auf YouTube.

 

Textquelle: Marco Sturm, Freier Fachjournalist, Darmstadt
Bildquelle: TFC Ltd. Technisches Zentrum Bochum/Smalley

 

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Veröffentlicht von

Inga Ronsdorf

Redakteurin DER KONSTRUKTEUR – Mich fasziniert es immer wieder, technische Lösungen zu erleben und zu verstehen, denn so kann ich den Puls der Technik hautnah spüren und unsere Leser fachlich kompetent informieren.

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