Additive Fertigung von Energiekettensystemen

Warum 3D-Druck und 3D-Scan nicht kombinieren?

Wer dieses Jahr an Heiligabend das Weihnachts-Set eines großen Klemmbaustein-Anbieters auspackt, hält gleichzeitig auch einen Experimentierkasten in der Hand. Der weltbekannte Spielzeughersteller und Spritzgießer hat erstmals ein Teil aus dem 3D-Drucker in seine Bausätze integriert. Eine kleine blaue Lok. Mit deutlich anderer Oberflächenoptik, aber dem gewohnten Verbindungsmechanismus. Warum das interessant ist? Das dänische Familienunternehmen befasst sich bereits seit geraumer Zeit mit dem Thema Nachhaltigkeit und forscht in diesem Zusammenhang beispielsweise an alternativen Materialien für seine Klemmbausteine. Und genau das macht auch der Energieketten-Hersteller Tsubaki Kabelschlepp, für den Nachhaltigkeit nicht nur bedeutet, Energie zu sparen oder Recyclingmaterial einzusetzen. Das Thema prägt auch zunehmend Fertigungstechnologien und Entwicklungsprozesse, beispielsweise bei der neuen Hochleistungsenergiekette TKHP.  Hier wurde erstmals 3D-Druck und 3D-Scan durchgängig kombiniert – mit spürbaren Effekten.