Mehr Sicherheit für Energieketten: Igus präsentiert ein RFID-Schloss für Anschlusspunkte von Energieketten. Es ist ein Add-On zum modularen Stecksystem Module Connect. Das Schloss wird auf die vorhandene Schnittstelle aufgeclipst und lässt sich nur mit einer autorisierten RFID‑Karte öffnen.
Die Schutzlösung lässt sich einfach in bestehende Anlagen integrieren. Das RFID‑Schloss mit flachem Gehäuse wird werkzeuglos montiert. Ein Metallbolzen verriegelt die Steckverbindung zuverlässig. Ein integrierter Mikrocomputer prüft, ob eine berechtigte RFID‑Karte vorliegt. Auf Wunsch sind alle Zugriffe protokollierbar. In vielen Industrieanlagen können ungewollte oder unbeabsichtigte Eingriffe an Steckverbindungen zu Stillständen oder erhöhtem Serviceaufwand führen. Besonders betroffen sind Anschlusspunkte von Energieketten. „Solche Eingriffe sind in vielen Betrieben ein ernstzunehmendes und teures Problem, da sie Stillstände und aufwendige Serviceeinsätze verursachen“, weiß Markus Hüffel, Produktmanager Readychain und Readycable bei Igus. „Viele Unternehmen wünschen sich daher eine einfache Möglichkeit, sensible Verbindungen besser abzusichern.“ Das neue RFID‑Schloss von Igus bietet hierfür nun eine Lösung – auch zum Nachrüsten.
16 Leitungen mit einem Klick stecken
Das modulare Stecksystem Module Connect ermöglicht es, mehrere Leitungen – von Bus- und Leistungsleitungen über Lichtwellenleiter bis zu Pneumatikschläuchen – in einer einzigen, klar strukturierten Schnittstelle zu bündeln. Anstatt viele Einzelstecker anzuschließen, entsteht ein übersichtliches Modul, das mit nur einem Handgriff verbunden werden kann. Unternehmen sparen so nach Herstellerangaben bis zu 80 Prozent Montagezeit und reduzieren Fehlerquellen deutlich. Für diese Zeitersparnis sorgen die Kontaktelemente, welche sich werkzeuglos per Klick im Gehäuse befestigen lassen.
Mehrere Gehäuse sind flexibel zu einer individuellen Schnittstelle kombinierbar. Ein einziger Steckvorgang verbindet das gesamte System, sodass zahlreiche Leitungen – etwa 16 oder mehr – mit nur einem Handgriff sicher angeschlossen werden können. Fehlbelegungen und Verwechslungen sind damit praktisch ausgeschlossen, was den Dokumentationsaufwand deutlich reduziert. Das flache, platzsparende Gehäuse ermöglicht außerdem eine hohe Kontaktdichte und eignet sich hervorragend für kompakte Maschinenräume. Unterschiedliche Leitungen werden in einem Modul statt über viele einzelne Stecker übersichtlich zusammengeführt. Jedes Gehäuse lässt sich dabei mit bis zu vier elektrischen, optischen oder pneumatischen Einsätzen bestücken, wodurch sich das System äußerst flexibel konfigurieren lässt.
Dank der komplett werkzeuglosen Montage sind Umbauten und Erweiterungen schnell realisiert. Energie-, Daten- und Medienleitungen laufen klar strukturiert an einem zentralen Übergabepunkt zusammen, wodurch das modulare Konzept sowohl für kleine Maschinen als auch für große Anlagen geeignet ist.
Quelle: Igus






