AS-Interface 3 (ASi-3) hat sich in der industriellen Automation erfolgreich etabliert. Es ist eine einfache und robuste Kommunikationstechnologie, die von Pepperl+Fuchs eingesetzt wird. Die ASi-Gateways punkten dabei mit ihrer schlanken Bauform, mit einem intuitiven Webserver zur Konfiguration und Diagnose sowie die Möglichkeit zur Integration ins IIoT.
Um mehr Platz im Schaltschrank zu schaffen, hat das ASi-3-Gateway ein schmales Gehäuse. Mit einer Breite von nur 37,9 mm bietet es im Vergleich zu den bisherigen K20-Geräten eine Platzersparnis von über 55 Prozent. Dies ist besonders vorteilhaft für enge Schaltschränke, in denen jeder Zentimeter zählt. Die geringere Größe des Gateways ermöglicht auch eine Gewichtsreduktion, was insbesondere in Anwendungen von Vorteil ist, bei denen beengte Platzverhältnisse herrschen. Darüber hinaus zeichnet sich das neue ASi-Gateway durch die deutliche Vereinfachung der Anschlüsse aus. Alle erforderlichen Schnittstellen befinden sich auf der Vorderseite des Geräts. Die ASi-Stränge und die AUX-Versorgung sind mit Push-in-Steckverbindern ausgestattet, sodass ein werkzeugloser Anschluss möglich ist.
Zur Interaktion mit dem Gateway steht ein Taster zur Verfügung. Mit diesem Taster können Benutzer schnell zwischen Betriebsmodi wechseln, ASi-Stränge einfacher einlernen oder das Gateway auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Dies macht die Bedienung des Gateways besonders einfach und benutzerfreundlich, wie man es von der ASi-3-Technologie gewohnt ist.
Einfache Inbetriebnahme durch modernes Bedienkonzept
Ein modernes Bedienkonzept ermöglicht eine einfache Inbetriebnahme. Die veraltete 4-zeilige monochrome Anzeige mit komplexer Menü-Struktur und schlechter Lesbarkeit gehört der Vergangenheit an. Anstelle dieser wird nun auf mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops gesetzt, die man heutzutage stets bei sich trägt. Dies ermöglicht den Kunden eine intuitive Bedienung. Zusätzlich zur Bedienung über mobile Endgeräte ermöglicht Pepperl+Fuchs auch die vollständige Konfiguration des ASi-Gateways sowie aller angeschlossenen ASi-Teilnehmer über den Webserver. Durch diese Optimierung konnte nicht nur die Diagnosefähigkeit verbessert werden, sondern auch die Fehlerdarstellung ist nun wesentlich klarer. Insbesondere im Störungsfall sind gezielte Informationen von großer Bedeutung, um Ausfallzeiten zu minimieren.
Multiprotokollfähigkeit und Rest-API für flexible Anbindung
Die Multiprotokollfähigkeit und die Rest-API der KE5-ASi-Gateways ermöglichen eine flexible Anbindung an verschiedene Kommunikationsprotokolle in der Steuerungswelt als auch der IIoT-Welt. Kunden benötigen nur ein einziges Gerät, um verschiedene Protokollanforderungen abzudecken, was das Anlagendesign deutlich vereinfacht.
Zusätzlich ermöglicht die Rest-API den einfachen Zugriff auf Daten aus der Feldebene. Steuerungsprotokolle wie Profinet oder EtherNet/IP sind aufgrund ihres starren Determinismus und harten Systemgrenzen nicht optimal für IIoT-Anwendungen geeignet. Die Rest-API der ASi-Gateways stellt strukturierte Daten zur Verfügung und eignet sich durch ihr schlankes Design ohne Overhead-Daten besonders gut für Machine-to-Machine-Kommunikation und IIoT-Lösungen.
Durchdachtes Softwarekonzept vereinfacht die Handhabung
Dank des durchdachten Softwarekonzepts der KE5-Gateways wird die Handhabung für Kunden abgerundet. Durch kontinuierliche Updates wird das Gerät auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten und neue Funktionen implementiert, ohne dass die Hardware ausgetauscht werden muss. Dadurch können Stillstände der Anlage stark reduziert werden.
Auch bei der Modernisierung bestehender Anlagen durch den Einsatz der neuen KE5-Gateways wird darauf geachtet, dass der zeitintensive Austausch von Geräten einfach gehalten werden kann. Die KE5-Gateways bieten ein Datenmapping, das mit dem der vorherigen Gerätegeneration identisch ist. Kunden müssen lediglich die neue GSD / EDS einspielen, können aber weiterhin auf ihre bestehenden Software-Lösungen und Steuerungsprogramme aufbauen und gleichzeitig von den Vorteilen der neuen Gateways profitieren.
Bild- und Textquelle: Pepperl+Fuchs







