SENSOREN IM GRIFF

SENSOREN IM GRIFF

Wer an Hochlohnstandorten wie der Schweiz wirtschaftlich produzieren will, tut gut daran, auch angestammte manuelle Prozesse auf deren Automatisierungspotenzial zu prüfen. Der Drucksensorspezialist Keller aus Winterthur hat dazu im Betriebsmittelbau eigens eine Projektgruppe installiert, die Konzepte zur Prozessautomation entwickelt und die entsprechenden Anlagen in Eigenregie baut. Ein Spezialist für Greifsysteme und Spanntechnik hat als Projektpartner sämtliche Komponenten zur Prozessverkettung geliefert.

„Wir sind Perfektionisten. 80 Prozent genügen uns nicht“, beschreibt Robert Bätschi, Leiter des Betriebsmittelbaus der Keller AG die Philosophie seines Teams. Schließlich hängt von der einwandfreien Funktion der Keller-Drucksensoren in der Luft- und Raumfahrt, Öl- und Gasindustrie, Wasserwirtschaft sowie im Automobilbau jede Menge ab – oft sogar Menschenleben: Sie überwachen den Kabineninnendruck in Flugzeugen, sorgen für die reibungslose Umschaltung von Erdgas auf Benzin in bivalenten Fahrzeugen und dienen als Referenzsensoren in der Labortechnik. Das hohe Qualitätsniveau der Drucksensoren, für das der Anbieter weltweit bekannt ist, bestimmt auch den Anspruch im hauseigenen Anlagenbau. Der Auftrag war klar definiert: Die Reinigung, Weiterverarbeitung und Prüfung von Membrankörpern für Drucksensoren, die bislang manuell an Handarbeitsplätzen erfolgten, sollten automatisiert werden.

 

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Textquelle: SCHUNK GmbH & Co. KG
Bildquelle: SCHUNK GmbH & Co. KG

 

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Redaktion DER KONSTRUKTEUR

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