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Flussmittel

Keine Oxidation beim Weichlöten

06.09.2024
von Redaktion DER KONSTRUKTEUR

Eine unverzichtbare Prozesskomponente beim Weichlöten sind Flussmittel. Mit ihrer Hilfe lässt sich ausschließen, dass sich an den zu behandelnden Oberflächen eine Oxidationsschicht bildet, die die Qualität der Verbindungsstelle hinsichtlich ihrer technischen Eigenschaften erheblich beeinträchtigen würde.

Abgestimmt auf die speziellen Anforderungen des Weichlötens ist das Flussmittel Kagerflux Typ 330 von Kager. Die harzfreie, lachsfarbige und wässrige Lösung mit einem 50-prozentigen Aminosäurehydrochlorid-Anteil verhält sich chemisch neutral, ist nicht korrosiv, nicht brennbar und nicht hygroskopisch. Im praktischen Einsatz entwickelt sie keine toxischen oder übelriechenden Dämpfe. Bei 20 °C ist das Flussmittel vollständig wasserlöslich. Typ 330 ist ausgelegt für das Weichlöten von Bauteilen aus Buntmetallen und Stahl, eignet sich aber nicht für die Leichtbauwerkstoffe Aluminium und Magnesium. Falls nach dem Löten noch Flussmittelreste an der Verbindungsstelle zu sehen sind, sollten diese entfernt werden, da sie eine korrosive Wirkung entfalten können.

 

 

Text- und Bildquelle: Kiefer Industriefotografie

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