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Ein Adernpaar – Viele Vorteile

Ein Adernpaar – Viele Vorteile

Mit Single Pair Ethernet (SPE) etabliert Harting einen neuen Technologiestandard, welcher mit nur einem Adernpaar Daten via Ethernet mit Geschwindigkeiten bis zu 1GBit/s überträgt und damit perfekt gemacht ist für industrielle Anwendungen im Zeitalter von Industrie 4.0 und IIoT. Die Megatrends der Digitalisierung wecken neue Erwartungen an Kommunikations- und Verkabelungstechnik wie hohe Verfügbarkeit, kurze Zugriffszeiten, schneller Datentransport sowie die sichere Übertragung großer Datenmengen in unterschiedlichsten Anwendungsumgebungen. Gleichzeitig sollen Geräte, Kabel und Verbindungstechnik leistungsfähiger, kleiner und robuster werden sowie einen hohen Grad an Modularität und Kompatibilität aufweisen.
Mit Single Pair Ethernet (SPE) drängt eine neue Technologie in den Markt, welche den neuen Anforderungen gerecht wird, denn sie überträgt Daten per Ethernet über nur eine Doppelader mit Geschwindigkeiten von 10Mbit/s bis 1GBit/s. Bisher waren dafür zwei Doppeladern für Fast Ethernet (100MB) beziehungsweise vier Doppeladern für Gigabit Ethernet notwendig. Gleichzeitig wird mit Single Pair Ethernet die Spannungsversorgung von Endgeräten via Power over Data Line (PoDL) ermöglicht. Übertragungsreichweiten bis 1000 Meter machen Single Pair Ethernet besonders für den Einsatz in der Prozessautomatisierung interessant.

Aktuell wird Single Pair Ethernet bereits in neue Automobilgenerationen implementiert und ersetzt dort CAN und andere Bussysteme. Steuerungen, Kommunikation und Sicherheitsfunktionen laufen zukünftig einheitlich über Ethernet. Eine grundlegende Voraussetzung für vernetztes oder später auch autonomes Fahren. Auch in der Industrieautomatisierung lohnt der Einsatz von Single Pair Ethernet. Einpaarige Verkabelungen sind schnell, platzsparend, kostengünstig und einfach zu implementieren. Die Ausrüstung von einfachen Sensoren, Kameras und ähnlichem mit Ethernet-Schnittstellen macht SPE zum Treiber von Themen wie Integrated Industry und IIoT. So wird die Feldebene smart und der Aufwand bei Parametrierung, Initialisierung und Programmierung reduziert.

Text- und Bildquelle: Harting

 

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Veröffentlicht von

Inga Ronsdorf

Redakteurin bei DER KONSTRUKTEUR

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