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DER STOFF AUS DEM DIE ZUKUNFT IST?

DER STOFF AUS DEM DIE ZUKUNFT IST?

Im Interview zum Thema textile Sensoren:

Dipl.-Ing. Hansjürgen Horter, Spezialist für E-Textiles und Leiter der Entwicklung bei der Pilz  GmbH & Co. KG

Textile Sensoren sollen den Bereich der Wearables auf eine neue Stufe heben. Als Smart Clothes versprechen sie, Elektronik, Smartphone-Funktionen, ja sogar ganze Computer nahtlos und unsichtbar in unseren Alltag zu integrieren. Aber textile Sensoren können auch im Maschinenbau einiges bewegen. Darüber sprachen wir mit Dipl.-Ing. Hansjürgen Horter, der am Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf Jahrzehnte lang u. a. zum Thema E-Textiles geforscht hat und seit 2017 bei Pilz die Entwicklung leitet.

Als Technologieführer für die sichere Automatisierung geht es Pilz mit der Entwicklung von textilen Sensoren darum, die Sicherheit bei der Mensch-Maschine-Kollaboration zu verbessern oder zu ermöglichen. Zusätzlich können mit textilen Sensoren in der Industrie neue Schaltfunktionen sowie neue Anlagen- und Maschinenbedienkonzepte entwickelt und umgesetzt werden. Textile Sensoren ermöglichen eine Verwendung als Flächenelement bei ebenen oder bei gewölbten oder konkaven Oberflächen. Insbesondere textile taktile Sensoren eignen sich gut dafür, auf Druckkontakt schalt- beziehungsweise sicherheitstechnisch Stoppfunktionen auszulösen. Bei entsprechendem Design des Textils können beispielsweise innerhalb einer Fläche ortsauflösende Schalteigenschaften erzielt werden.

 

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Bild: Pilz

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