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ELEKTROMOBILITÄT UND FUNKTIONSINTEGRATION

ELEKTROMOBILITÄT UND FUNKTIONSINTEGRATION

Exterieur – Design- und Funktionsintegration für das Auto von Morgen

Ein Statement von  Jochen Hardt, Head of Global Marketing Automotive & Transportation, Polycarbonates Business Unit,Covestro Deutschland AG, und  Steffen Pietzonka, Head Global Marketing Original Equipment – Lighting, HELLA KGaA Hueck & Co., zum Pressegespräch “Innovatives Gestaltungskonzept für Elektroautos” anlässlich des internationalen VDI-Kongresses „Kunststoffe im Automobilbau“
am 29. März 2017 in Mannheim

Bild: VDI Wissensforum

Covestro hat gemeinsam mit dem Autozulieferer HELLA und dem schwedischen Umeå Institute of Design ein ganz neues Konzept für die Gestaltung von Elektroautos entwickelt. Es basiert auf bahnbrechenden Kunststofftechnologien und nimmt aktuelle Trends in der Außenhülle auf. Autodesignern bietet es neue Ansätze für die ansprechende Ausstattung komfortabler, funktionaler und energieeffizienter Autos, die auch die Anforderungen an Sicherheit und Nachhaltigkeit erfüllen. Auf dem VDI-Kongress „Kunststoffe im Automobilbau“ wird das visionäre Konzept in Form eines Lifestyle-Elektroautos präsentiert.

Autobeleuchtung neu definiert

Mit leuchtenden Flächen und darin integrierten Scheinwerfern und Heckleuchten kommt der Autobeleuchtung eine ganz neue Bedeutung zu: Licht und die Lichtwirkung selbst wird zum Stylingelement. Autodesignern bieten sich faszinierende Möglichkeiten für die Gestaltung von Front- und Heckbereichen.

Insbesondere die Holografie dürfte sich als eine Top-Technologie für die künftige Autobeleuchtung erweisen. HELLA und Covestro haben gemeinsam eine innovative Lösung auf Basis von holografischen Folien entwickelt. Damit lassen sich verschiedene Lichtfunktionen in Karosserieteile integrieren, die wenig Raum benötigen und ganz neue Möglichkeiten für die Verwendung von Licht als Designelement eröffnen.

Die ganze Umgebung im Blick

Für eine Rundumsicht der Insassen sorgt eine „Wrap-around“-Verscheibung aus transparentem Polycarbonat, in die durchsichtige A-Säulen integriert sind. In der leichtgewichtigen Konstruktion sind neue Styling-Optionen umgesetzt, zum Beispiel ein nahtloses, aerodynamisches Design sowie integrierte Beleuchtung. Während die Insassen mit einem Panoramablick belohnt werden, erhöht sich die Sicherheit für Fußgänger – es gibt nahezu keinen „toten Winkel“ mehr. Die Verscheibung erfüllt die neue UN-Regelung R43.

Ein weiterer Trend sind fugenlose, homogene Oberflächen. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik: Je weniger Luftwiderstand ein Fahrzeug bietet, desto geringer der Energieverbrauch oder – bei Elektroautos – desto größer die Reichweite. Um dies zu unterstützen, hat Covestro sein Konzeptauto noch mit weiteren Bauteilen zur Verbesserung der aerodynamischen Eigenschaften ausgestattet. Dazu gehören neben der Rundum-Verscheibung auch integrierte Luftführungen und aktive aerodynamische Räder. Diese sind mit dynamischen Lüftungsschlitzen ausgestattet, um den Luftwiderstand zu reduzieren.

Ausblick: innovative Lösungen für selbstfahrende Autos

Das neue Autokonzept ist auch auf Zukunftstechnologien wie autonomes Fahren ausgerichtet. Neue Polycarbonat-Werkstoffe ermöglichen eine gute Übertragung von LiDAR-Signalen und die Integration von Sensoren – den „Augen“ des autonomen Fahrzeugs. Nahtlos integrierte Frontend-Elemente „kommunizieren“ mit Fußgängern und erhöhen dadurch ihre Sicherheit.

Diesem Ziel dienen auch integrierte Displays in Karosserieteilen. In autonomen Fahrzeugen ermöglichen sie eine direkte Kommunikation von Auto zu Auto oder vom Auto zum Passanten – zum Beispiel durch visuelle Information, dass das Auto am Fußgängerüberweg halten wird.

http://www.covestro.com

Veröffentlicht von

Dr. Michael Döppert

Mich begeistern naturwissenschaftliche und technische Themen, sie zu verstehen und verständlich zu vermitteln

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