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3D-Druck an der Schwelle zur Serienfertigung

3D-Druck an der Schwelle zur Serienfertigung

Der industrielle 3D-Druck ist auch aus der Metallbearbeitung nicht mehr wegzudenken. Die EMO Hannover 2019 zollt dieser Entwicklung Rechnung und schafft mit einem neuen Konzept einen umfassenden Überblick über den Stand der Technologie.

Im additive manufacturing circle stellen auf rund 300 m2 sowohl Dienstleister als auch Maschinen- und Werkzeughersteller und nicht zuletzt Softwareanbieter ihre Innovationen vor. Ziel ist es, Produktionsplaner und Investoren für das Thema zu sensibilisieren und Besuchern die vielfältigen Möglichkeiten aufzuzeigen, die der 3D-Druck schon heute bietet. Der Gemeinschaftsstand in Halle 9 bietet zugleich Raum für den Austausch mit Experten und den Aufbau von Netzwerken.
Additive Verfahren stehen an der Schwelle, nun auch im produzierenden Gewerbe in der Massenfertigung eingesetzt zu werden. Doch die Umsetzung generativer Fertigungsverfahren in die industrielle Produktion steht erst am Anfang und viele Unternehmen scheuen derzeit noch die Investition in Anlagen und Systeme, weil sie die Auswirkungen und den Nutzen dieser Verfahren in der Metallbearbeitung noch nicht einschätzen können.
Überzeugende Beispiele gibt es jedoch schon viele. Vor allem in der Automobil- und Flugzeugindustrie, aber auch in der Medizintechnik werden bereits zahlreiche Produkte gedruckt und in den kommenden Jahren werden noch mehr additive Verfahren Serienreife erlangen. Um die Potenziale des 3D-Drucks weiter auszuschöpfen, gilt es allerdings, neue Produkteigenschaften und Anwendungen zu finden, die die höheren Kosten der additiven Fertigung rechtfertigen. Auf dem additive manufacturing circle lernen Besucher völlig neue Denkweisen und Strategien für die Produktion kennen. Sie erhalten einen Überblick über das gesamte Spektrum generativ gefertigter Werkstücke. Anstelle von Insellösungen treffen Besucher hier auf gesammelte Kompetenzen erfahrener Technologieführer.
Die Aussteller und Experten kommen aus Deutschland, den USA, der Schweiz und Schweden. Sie alle befassen sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die einen Schritt weiter in Richtung Massenfertigung in der Metallbearbeitung gehen. Und sie alle geben Denkanstöße und Impulse, zum Beispiel im Rahmen des Expert Talks.

Textquelle: Deutsche Messe
Foto: Gefertec

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Veröffentlicht von

Inga Ronsdorf

Redakteurin bei DER KONSTRUKTEUR

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Mi
ganztägig 3D-Drucken mit Kunststoff – Gest... @ RWTH Aachen Campus
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Mrz 4 ganztägig
3D-Drucken mit Kunststoff - Gestaltung additiver Bauteile erfolgreich umsetzen @ RWTH Aachen Campus
Mit den Kombi-Seminaren zum kunststoffbasierten 3D-Druck wird ein fundiertes Verständnis der Grundlagen des 3D-Drucks aufgebaut. Das Basisseminar “3D-Drucken mit Kunststoff” vermittelt die Grundlagen des kunststoffbasierten 3D-Drucks. Durch den Besuch beider Seminare (Basis und Expert) in[...]
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